Am vergangenen Samstag war eine kleine Premiere: Ron Evans & Rodney Harley traten live im Village in Habach auf. Als Duo hatten die beiden in Österreich im letzten Jahr einen Auftritt. Nun also ein Heimspiel im Village, aber eben nicht in der gewohnten Band-Besetzung, sondern nur Gitarre und Bass, unterstützt von „Hasi“ am Schlagzeug 😉
Man durfte gespannt sein!

Wobei Hasi natürlich nur als Drumstick-Halter platz genommen hatte – denn die richtigen Drum-Grooves kammen von „Beat Buddy“. Ron hatte hier im Rahmen der Vorbereitung sein Programm entsprechend für den Support durch Beat Buddy vorbereitet. Aber Hasi kam natürlich sehr gut an am Ostersamstag!

Ron und Rodney legten auch gleich mit einem ordentlichen Tempo los. Im Unterschied zur Ron Evans Group ist hier natürlich Ron besonders gefordert – Gitarre und Gesang nehmen sozusagen den permanenten Solo-Part ein, während Rodney und Beat Buddy für den beständigen Groove sorgen. Man kann auf den Fotos sehen, wieviel Spaß Ron & Rodney dabei haben. Ron spielt die Gitarren seit einiger Zeit kabellos mit Sender – so waren immer wieder kleine Ausflüge in das Publikum möglich.

Was die Pedalerie angeht war das Bild hier vollkommen anders als Tags zuvor bei Kim Simmonds. Während letzterer eine sehr sparsame Ausstattung bevorzugt, hatte Ron zwei Pedalboards im Einsatz. Ja, so ein Ersatzschlagzeuger und die diversen Looper-Tricks erfordern doch einiges an zusätzlichem Aufwand.

Rodney hatte das erste Mal seit Jahrzehnten nicht seinen eigenen Verstärker dabei, da Didi ihm den Village-Verstärker angeboten hatte. Der machte aber nach etwa 45 Minuten schlapp. Hannes konnte mit seinem Verstärker aber aushelfen. Er hat außerdem bei einigen Stücken mit Congas und Percussion unterstützt. Da klang es zeitweise nach der frühen Santana-Besetzung.

Ansonsten hatte Ron einige abgewandelte Arrangements seiner eigenen Stücke im Gepäck, dazu in seinem Stil arrangierte Covers bekannter Blue-s und Rock-Titel.

Man kann den Stapellauf an diesem Abend wohl als geglückt bezeichnen – dem Publikum und den Künstlern hat es offensichtlich gut gefallen. Die Duo-Formation mit dem alternativen Schlagzeug ist vor allem für kleinere Clubs mit eingeschränkten Platzangebot interessant. Der Sound und die Stimmung waren aber alles andere als klein. Wir sind gespannt auf die nächsten Termine!

Hier habe ich einige Bilder vom Abend.